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Clubanlage
Von den vielen Wünschen der Clubmitglieder wie denn
letztendlich
die Niemec-H0-Anlage einmal aussehen und in Betrieb genommen
werden sollte, kristallisierte sich nach langen Debatten
schließlich
- und das schon vor langen
Jahren - folgende Punkte heraus:
•
eine eingleisige nicht elektrifizierte Strecke im Mittelgebirge
•
Punkt zu Punkt Betrieb
•
an den Enden Schattenbahnhöfe
•
Spitzkehre oder Zwischenendbahnhof
•
daraus ergibt sich die Anbindung der Schattenbahnhöfe,
die unter Anlagenniveau liegen
•
etwa in der Mitte der einen Stecke sollte ein Zwischenbahnhof
mit abzweigender Anschlussbahn und Kopfbahnhof
liegen
•
möglichst viele Mitspieler, notfalls jedoch von ein oder
zwei Personen bedienbar
•
ein Rundkurs nur zum Zwecke von Vorführungen
z.B. (Tag der offenen Tür)
•
keine Schmalspur
•
keine Trambahn
•
max.
Steigung 2 - 2,5 %
• NIEMEC Schemaplan der Clubanlage im Downloadbereich
So wurde es beschlossen und auch umgesetzt.
Der Aufbau
Der Raum für die Modellbahnanlage ist
etwa 60 qm groß und hat eine Höhe von
4 m. Aus der großen Höhe des Raumes resultierte dann der
Beschluss die Modellbahn-Anlage hochzulegen um darunter Platz bzw.
Raumhöhe für Arbeitsräume/Bastelräume zu schaffen.
Der Zwischenbahnhof kam auf 2,20
m
üFB. (Über Fußboden). Den Bediengang für Anlage legten wir
auf 1 m fest.
Somit haben wir die Modellbahn im sichtbaren Bereich auf 1.20 m Höhe über Ganghöhe
liegen, aus der sich eine gute Bedienbarkeit der Anlage ergibt. Die
nebenbei geschaffenen Bastelräume, zwei an der Zahl, erreichen mit
etwa 2,00 - 2,10 m Höhe eine komfortable Raumhöhe. Den ganzen
Gerüstbau legten wir in Zimmermanns bzw. Architektenhände,
wobei sich dann bei der Umsetzung eine solide Holzkonstruktion ergab.
Nun wurden durch die Mitglieder fleißig
Gleispläne gezeichnet. Nach weit über 10
Entwürfen haben wir uns schließlich auf den nach unserer
Meinung „Super-Gleisplan“ geeinigt.
Zwischenzeitlich wurde die Anlage auf Digitalbetrieb umgestellt.
Die Strecken werden mit PC- Unterstützung im
Blockstreckenbetrieb überwacht (Dispatcher). Das
ist auch erforderlich weil die Zuläufe „unter Tage“ von den beiden Schattenbahnhöfen,
a) sehr lang
sind und
b) auf jeder Zulaufstrecke Kreuzung-
bzw. Überholgleise eingebaut
worden sind.
Außerdem sind in der Gleiswendel zusätzlich
Zugspeicherabschnitte
geplant.
Die nur 4-gleisigen Schattenendbahnhöfe
liegen sinniger Weise untereinander, mit
Drehscheiben an den Enden. Jeder Schatten- bahnhof ist
betriebsmäßig hintereinander in zwei 3-gleisige Abschnitte
unterteilt, je ein Abschnitt für Personenzüge, der andere
für Güterzüge. Das vierte Gleis ist das Verkehrsgleis.
Eine gute Bedienbarkeit mit Stehhöhen von 1,25 und 1,60 m ist
absolut gegeben.
Weitere Planung
Zurzeit bauen wir die Strecken zum großen
Zwischenkopfbahnhof und auch den Kopfbahnhof selbst
modular weiter, weil sich die Arbeiten für die vielen Weichenmotore, Signale und Kabelver-
legungen am herumgedrehten Modul bzw. Segmentstück viel besser und bequemer bewerkstelligen lassen.
Übrigens begann der FREMO (Freundeskreis Europäischer
Modellbahner) Erfolgsgeschichte mit den Modulen in unseren Club
mit dem damaligen Gründungsmitglied
Otto. O. Kurbjuweit, den Modell-bahnern sicherlich bekannt.
Gefahren und geschaltet wird mit dem Selectrix-System und auch die
neuen Stellwerke werden „kabelgünstig“ über den
5poligen SX-Bus betrieben.
Für den Gleisbau verwenden wir für den nicht sichtbaren
Bereich Roco mit 2,5 mm hohen Profilen. Die neuen Module werden mit
Tillig Elite bestückt. Zum Fuhrpark ist zu sagen, dass
sämtliches rollendes Material, auch Lokomotiven, Eigentum der Mitglieder
ist und nur zu den Fahrtagen mitgebracht, und auch anschließend
wieder mitgenommen wird. Der NIEMEC stellt nur die Anlage zur Verfügung.
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